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Testbox Schwermetalle (Arsen, Blei, Cadmium, Kupfer, Quecksilber)

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Verkaufspreis (inkl. MwSt.)166,60 €
Hin- und Rückversand: kostenlos
Lieferfrist Testbox: 1-2 Werktage
Analysendauer: 5 Werktage ab Probeneingang
Beschreibung

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie Ihr persönliches Probennahme-Set innerhalb von ein bis zwei Werktagen zugeschickt. Unser Komplettpaket beinhaltet die Analyse in unserem Profilabor sowie alles, was Sie benötigen, um Ihre Probe bequem und schnell zur Untersuchung auf Schwermetalle an unser Labor zu schicken:

  • Styroporbox mit Karton und Füllmaterial
  • 1x sterile Handschuhe
  • 1x Whirl-Paks (Beutel)
  • 1x Plastiklöffel
  • 2x Kühlakkus
  • 1x Gebrauchsanleitung
  • 1x Probenbegleitschein
  • 1x Infoblatt zum Versand
  • 1x Rückversandschein

Was passiert nach Erhalt meiner Testbox?

1. Führen Sie alle in der beiliegenden Anleitung beschriebenen Schritte aus, um Ihre Probe zu entnehmen und richtig zu verpacken.
2. Dann lassen Sie die Testbox auf unsere Kosten wieder abholen.
3. Mit der Untersuchung in unserem akkreditierten Labor beginnen wir unmittelbar, nachdem Ihre Probe bei uns eingetroffen ist.
4. Nach erfolgter Laboranalyse (siehe oben angegebene Analysendauer) wird Ihnen das Ergebnis per E-Mail zugeschickt.

Was genau ist in der Untersuchung enthalten?

Die Untersuchung umfasst fünf der wichtigsten Schwermetalle, die als Kontaminanten in Lebensmitteln vorkommen können:

  • Arsen
  • Blei
  • Cadmium
  • Kupfer
  • Quecksilber

Der Nachweis dieser Metalle erfolgt in unserem Labor mittels hochmoderner Technologie – sogenannter Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS). Mit diesem Verfahren ist es möglich, selbst kleinste Konzentrationen von nur wenigen Mikrogramm der Schwermetalle pro Kilogramm Lebensmittel zu messen. In der EU existieren Höchstgehalte für einige Metalle in bestimmten Lebensmitteln. Um nicht aufgeführte Lebensmittel dennoch bewerten zu können, wird eine gesundheitliche Beurteilung vorgenommen.

Für wen ist diese Testbox geeignet?

Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verarbeiten, tragen die Verantwortung für die Qualität ihrer Produkte. Dies umfasst auch die Überprüfung des Vorkommens von Kontaminanten wie Schwermetallen, die zwar dem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt werden, jedoch als Rückstand z.B. der Gewinnung, des Anbaus oder der Verarbeitung ins Lebensmittel gelangen können. Dies kann durchaus auch natürliche Ursachen haben – je nach Anbauregion können Metalle wie z.B. Cadmium oder Arsen ganz natürlich im Gestein vorkommen und über den Boden von den Pflanzen aufgenommen werden. Reis beispielsweise wächst naturgemäß häufig auf gefluteten Feldern in Regionen, in denen die Böden reich an natürlichem Arsen sind. Immer wieder kommt es daher zu stark erhöhten Arsenwerten in Reisprodukten.

Auch industrielle Ursachen können jedoch zu erhöhten Schwermetallgehalten in Lebensmitteln führen. In Industriegebieten oder Großstädten ist oftmals nicht nur der Boden stärker mit Metallen belastet, sondern auch – über die Abgase – die Luft. Einer Studie der Technischen Universität Berlin zufolge lagen die Blei- und Cadmiumgehalte von im Stadtgebiet selbst angebautem Gemüse höher als die von Supermarktgemüse . Mehr als die Hälfte der Proben von selbst angebautem Stadtgemüse überschritten den in der EU zulässigen Höchstgehalt für Blei. Im Jahr 2014 ließ der Norddeutsche Rundfunk im Rahmen einer TV-Dokumentation über Obst und Gemüse sieben Kopfsalate aus Supermärkten und Discountern sowie fünf Salate aus Kleingärten in und um Hamburg untersuchen. Das Ergebnis: Die Kleingarten-Salate waren anders als die im Handel gekauften zum Teil so stark mit Schwermetallen belastet, dass sie im Supermarkt nicht verkauft werden dürften.